Panikattacken

Panikattacken überwinden

Panikattacken können entstehen, wenn man eine für den Moment unlösbare Konfliktsituation gerät. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man aufgrund von körperlichen Beschwerden in Todesangst gerät. Es fühlt sich wie eine schwere Herz- und Atemnot an. Der Herz fängt an zu rasen, der Mund wird trocken. Man beginnt zu hyperventilieren. Die Finger verkrampfen und der Unterarm beginnt zu grabbeln. Sie gehen so schnell wie sie gekommen sind, können aber bis zu 20 Minuten andauern. Da dieses Erfahrung beängstigend ist, entwickelt man infolge eine heimtückische Angst vor der Angst. Um diese zu überwinden, sollte man folgende Fakten verinnerlichen:

  • Panikattacken sind nicht gefährlich.
  • Ursache der körperlichen Missempfindungen ist eine übermäßige Adrenalinausschüttung und der daraus resultierenden, ungefährlichen Körperreaktionen. Durch Fehlinterpretation bzw. dramatisierende Empfindung dieser Körperreaktionen wird die Angst befeuert und die Adrenalinausschüttung weiter erhöht sich.
  • Panikattacken verlieren Ihre Intensität, wenn man sich die ersten beiden Punkte vollständig bewusst macht und sich ihnen ohne Angst ausliefert.
  • Je häufiger man Panikattacken mit diesen Mitteln erfolgreich überstanden hat, desto schwächer und seltener werden sie.
  • Solange man dieses Bewusstsein noch nicht hat, hilft es sich während einer Panikattacke auf die eigene Atmung zu konzentrieren, zu singen oder mit jemandem zu sprechen. Dieses Vermeidungsverhalten trägt aber auch dazu bei, dass die Panikstörung bestehen bleibt und weitere Panikattacken zu erwarten sind.

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